„Was machst du eigentlich so den ganzen Tag?“ Kommt dir diese Frage bekannt vor und bist du bei der Antwort darauf auch schon einmal ins Stocken geraten? Dann bist du damit nicht allein. Wie selbstverständlich gehst du deiner Tätigkeit nach. Du bist selbstverständlich selbstständig. Da wird nicht viel hinterfragt, da wird gemacht. Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, was du täglich leistest? In erster Linie für deine Kunden? Aber gleichzeitig auch für den weiteren Erfolg deines Unternehmens? Auch, wenn du selbstständig bist, solltest du deine Arbeit nicht als selbstverständlich ansehen. Vielmehr solltest du dir bewusst vor Augen halten, was du leistest.

Danke dir also selbst und gebe dir Anerkennung für deine Arbeit. Ich zeige dir, warum das keineswegs überheblich ist und warum es wichtig ist, damit du deinen Beitrag erkennst.

Ohne Anerkennung kein Bewusstsein

Wenn du dir selber keine Anerkennung gibst, wer soll es sonst machen? Natürlich ist es schön von Kunden einen Dank oder eine Anerkennung zu bekommen. Dies ist aber nicht immer so.

Mache dich nicht vom Lob von außen abhängig, sondern mache dir lieber selber deinen geleisteten Beitrag bewusst. Dafür ist es wichtig, dass du deinen Beitrag kennst oder ihn dir bewusst machst. Sieh dir an was du geleistet hast und dann: Erkenne dich selber an! Warum fragst du dich? – Weil Anerkennung dein Wohlbefinden und damit deinen Erfolg fördert.

Kennst du die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow?

Anerkennung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. 5 Grundbedürfnisse gibt es, dies sind: physiologische, Sicherheits- und Sozialbedürfnisse. Gefolgt von den Individualbedürfnissen und der Selbstverwirklichung an der Spitze der Pyramide.

Anerkennung ist ein Individual- und gleichzeitig ein Wachstumsbedürfnis. Ehrliche Anerkennung kannst du nie genug bekommen. Lob von außen ist häufig nicht ausgeprägt genug. Daher lobe dich selber. Eigenlob ist nicht überheblich, sondern der Duft des Erfolges ;O)

Lasse deinen „inneren Anerkenner“ wachsen

Den inneren Kritiker kennen wir alle sehr gut. Er kann manchmal ganz schön laut und sehr hart sein. Genauso, wie du in der Lage bist dich selbst zu kritisieren, kannst du auch lernen, dir selbst Anerkennung zu geben.

Bedanke dich bei dir selbst für die getane Arbeit. Lobe dich, wenn du eine Aufgabe erledigt hast. Dein eigenes Lob hat mindestens so viel Wert, wie die Anerkennung von anderen. Sei stolz auf deine Arbeit, mache dir bewusst was die leistest.
Eigenlob stärkt dein Selbstvertrauen, lässt dich innerlich wachsen und löst ErfolgsBremsen. Dadurch wächst dein innerer Anerkenner immer mehr.

Positiver Nebeneffekt: Wenn du weißt was du leistest, wirst du mit mehr Überzeugung über deine Tätigkeit sprechen. Interessenten merken, dass du hinter dem stehst was du sagst und sind eher bereit (viel) Geld für deine Dienstleistung zu zahlen.

Bewirb dich doch mal bei dir selbst

Was würdest du nach deinem heutigen Arbeitstag in deine Bewerbung schreiben? Beantworte für deine Bewerbung an dich selbst einfach diese Fragen:

– Was machst du besonders gut?
– Auf welche Erfolge kannst du insgesamt zurückblicken?
– Worin warst du heute am erfolgreichsten?
– Was ist dein Spezialgebiet?
– Worin bist du Experte?
– Was schätzen deine Kunden an dir besonders?

Warum soll ich eine Bewerbung an mich selbst schreiben?

Zum einen machst du dir bewusst was du alles leistest für dein Business und deine Kunden. Und hast du mal einen schlechten Tag, dann wirf einen Blick in deine Bewerbung. Sie wird dir wieder bewusstmachen, welchen Beitrag du leistest und was dir besonders gut liegt.

Es kann nicht immer perfekt laufen und an weniger erfolgreichen Tagen, kann man auch mal ins Wanken geraten und sich selbst hinterfragen. Indem man sich seinen eigenen Beitrag (z. B. in Form der Bewerbung an dich selbst) vor Augen hält, findet man schnell wieder seine Mit-te und wird sicherer.

Wenn du magst, schreibe doch die wichtigsten Punkte der Bewerbung an dich selbst in den Kommentar. Ich freue mich drauf von dir zu lesen.