Heute möchte ich dir erklären, wie ich überhaupt zu diesen 7 Schritten gekommen bin. Gleichzeitig möchte ich die Schritte mit dir durcharbeiten und dir so eine Übersicht darüber geben.

Von mir zu dir

Ich selbst habe auf meinem Weg der Selbständigkeit und zu meinem heutigen Erfolg einige Hürden nehmen müssen. Dabei habe ich viele wertvolle Erkenntnisse gesammelt, die sich in meinem Programm “7 Schritte für mehr ERFOLGE – Der ErfolgsBremsenLöser Weg” wiederspiegeln.

Der erste Schritt ist: „Erkenne deinen Wert“

Wer, wenn nicht du? Wenn du nicht weißt, was du wert bist, dann ist es für dich sehr sehr schwierig deine Dienstleistung gewinnbringend zu verkaufen.

Das ist oft leider leichter gesagt als getan, denn mit genau diesem Punkt kämpfen ganz viele Unternehmer zu Beginn. Unsicherheit ist nämlich gerade bei der Gründung oft ein stetiger Wegbegleiter und das macht es häufig schwer das nötige Selbstvertrauen gegen die Selbstzweifel zu tauschen.

Daher meine Erinnerung an dich, wie wichtig es ist, dass du dir selbst bewusst machst, wie wertvoll du bist. Nicht nur als Mensch, denn das ist selbstverständlich, sondern auch als Dienstleister für deine Kunden!

Manchmal kann es schon helfen sich das zu Fragen und die Antwort zu notieren. Das kannst du gleich erledigen: Welchen Wert misst du dir heute bei?

Der zweite Schritt – Realisiere deine Ziele

Im Eifer der Arbeit vergessen viele Unternehmer zu Beginn ihrer Selbständigkeit oft sich zu strukturieren. Tausend unterschiedliche Aufgaben prasseln auf einen ein. Man muss viele Aufgaben bewältigen, die man oft gar nicht bedacht hat und die manchmal gar nichts mit der „eigentlichen“ Arbeit zu tun haben.

Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich so völlig vergessen mir konkrete Ziele zu setzen.  Das hat dazu geführt, dass ich ziellos hin und hergerissen war zwischen all den ToDos die auf mich einprasselten.

Am Ende war alles angerissen und nichts wirklich erledigt.

Ziele geben Struktur und Ziele kannst du besser ordnen. Das hat zumindest mir geholfen, die Dinge zu erreichen die ich wollte. Dazu musste ich aber auch das genau definieren!

In dem Moment, als ich begann, mir klare Ziele zu setzen, habe ich alles dafür in Bewegung gesetzt diese auch zu erreichen – was wiederum so viel einfacher war, denn wenn man erst mal weiß in welche Richtung man steuert, kann man die Bremsen lösen und Gas geben. Man erhält dann auch fast ganz automatisch die richtigen Antennen dafür, was man noch tun kann, um diese Ziele auch wirklich in die Tat umzusetzen.

Nur keine Zeit verschwenden, frage dich doch jetzt: Was ist mein Ziel – für heute, für diese Woche, für diesen Monat und für die nächsten 6 Monate?

Schritt 3 – Folge deinem Fokus

Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass du mehr schaffst, wenn du dich auf nur eine Sache konzentrierst. Heute werden wir leider viel zu oft abgelenkt und „Multitasking“ ist praktisch zu etwas geworden, was jeder von uns können muss. Das führt dazu, dass wir selten unsere volle Kraft und Aufmerksamkeit auf nur eine Sache richtigen.

Wenn du auch eine Person bist, die sehr viele Ideen hat, so wie ich, lässt du dich sicherlich leicht begeistern und rennst ebenso mal der einen und dann gleich der anderen Möhre hinterher.

Ich musste lernen, dass ich nichts verpasse, wenn ich etwas erst mal nicht tue (und vielleicht später darauf zurückgreife). Außerdem kann so leider auch keine deiner Tätigkeiten oder Ideen wirklich Früchte tragen. Sei also etwas geduldiger mit dir und deinen Ideen und fokussiere dich auf nur eine Sache. Gehe erst weiter, wenn du deinen Haupt- Fokus beendet hast. Du wirst sehen das fühlt sich toll und „vollständig“ an und weniger zerrissen.

Frage dich heute doch einfach mal: Was ist das wichtigste, was ich heute (oder diese Woche) erledigen sollte?

Schritt 4 – Ohne Marketing geht es nicht

Ich habe schnell gemerkt, das Marketing dazugehört und notwendig ist, um bekannt zu werden. Natürlich spricht sich eine gute Leistung irgendwann herum aber gerade die ersten Kunden zu gewinnen und zu überzeugen braucht Sichtbarkeit bei den Kunden, denn zu Beginn ist ja noch niemand da, der dich kennt und weiterempfehlen könnte.

Als ich begann mich mit Marketing zu beschäftigen ist mir aufgefallen wie schwierig dieser Schritt für viele – gerade im therapeutischen oder Coachingbereich ist. Irgendwie verständlich, denn Helfen und Geld nehmen, das verträgt sich in vielen Köpfen häufig nicht, aber dazu kommen wir gleich.

Wir leben heute in einer Zeit, in der wir mit relativ kleinem Aufwand der ganzen Welt zeigen können, was wir anbieten. Online Marketing macht es heute leichter sich auszuprobieren und auch mit kleinem (oder keinem) Budget mit den großen mitspielen zu dürfen. Früher hat man für das Anzeigenschalten in der Zeitung, die meist regional eingeschränkt war, doch erheblich tiefer ich die Tasche greifen müssen und konnte weniger experimentell mal die Farbe wechseln oder nach Belieben schnell den Text verändern – dank online Marketing bieten sich uns heute viele Möglichkeiten und das sollte jede/r Solo-UnternehmerIn nutzen. Egal ob du ein lokales Geschäft führst oder ein digitales Produkt anbietest.

Ich habe auf dem Weg zu meinem Erfolg mein Marketing sehr häufig reflektiert und neu aufgestellt. Auch heute noch verändere ich, probiere neu aus und experimentiere. Diese Optimierung des Marketing ist ein fortlaufender Prozess. Ich liebe es meine Kunden dabei zu unterstützen hier kreativ zu werden und mein Wissen in dem Bereich zu teilen.

Stelle dir mal die Frage, wie du Marketing betreibst oder es gerne machen würdest?

Schritt 5 – Lasse zu, dass du Geld verdienst

Fast alle SoloUnternehmerInnen werden irgendwann von dieser Hürde gestoppt. Ein faszinierendes Phänomen, wie ich finde, aber auch ein wichtiger Lernprozess. Denn Geld setzt in unserer Gesellschaft viele Glaubensmuster frei. Ich habe schnell bemerkt, dass für mich viele Glaubenssätze mit dem Thema Geld verhaftet sind.

So stelle sich mir früh die Frage, ob ich als „Helferin“ überhaupt Geld verdienen darf, mit meinem Angebot.

Dank der Bearbeitung dieser ErfolgsBremse kann ich diese Frage heute mit einem klaren “Ja” beantworten.

Denn wenn es mir gut geht, kann ich mehr Kunden helfen und wie viel es meinen Kunden bringt, wenn sie mit mir zusammenarbeiten habe ich über die Zeit gesehen und dann auch von meinen Kunden bestätigt bekommen.

Prüfe doch mal, welche Gedanken in dir hochsteigen, wenn du an Geld und an Geldverdienen denkst?

Schritt 6 – Gönne dir einen Ausgleich

Selbst und ständig – auch wenn viele genau das nicht wollen ist es häufig noch Realität der Selbständigkeit. Das passiert nicht von heute auf morgen sondern ist ein schleichender Prozess. Irgendwann bemerkt man dann, dass man strenger mit sich ist als der schlimmste Chef, den man sich vorstellen kann. Als ich meine Teilzeitstelle aufgegeben habe, um endlich Vollzeit das zu tun, was ich liebe, war ich euphorisch, aber dadurch auch fest entschlossen: Das muss jetzt klappen.

Daher kümmerte ich mich um ALLES und um ALLES gleichzeitig. So kam es schnell dazu, dass die Zeit knapp wurde und ich begann die Dinge auszulassen, die nicht wirklich dazu beitrugen „am Business“ zu arbeiten.

Spaziergänge mit meiner Hündin Luna in der Abendsonne, ausgiebige Mittagspausen und das Fotografieren, was ich so liebe.

Der Druck stieg, ich gönnte mir auch finanziell kaum etwas, denn schließlich war ja nicht sicher, ob ich mit meiner Selbständigkeit Erfolg haben würde.

Und so kam der unaufhörliche Stress und die inne Unruhe. Von Wohlgefühl war nicht mehr zu reden. Doch dankenswerterweise bemerkte ich auch das nach einiger Zeit, als ich eines Tages aufwachte mit dem Gefühl von „Das kann es ja auch nicht sein“. Ich schnappte also ein gutes Buch und setzte mich auf die Couch. Den ganzen Tag.

Neben den kurzen Momenten der Unruhe bemerkte ich wie meine Akkus langsam wieder auf „voll“ schalteten und der folgende Tag war so produktiv, dass ich mehr schaffte als die Woche zuvor.

Wenn ich mir also heute an einem Arbeitstag die Mittagspause gönne und mit der Luna im Garten spiele, dann tue ich das ganz ohne schlechtes Gewissen, denn ich weiß, im Anschluss geht alles viel leichter. Ich mache mich dann viel  motivierter wieder an meiner Arbeit. Nicht TROTZ sondern WEGEN des Ausgleichs bin ich viel produktiver.

Welchen Ausgleich schaffst du dir?

Schritt Nummer 7 –  Erkenne deinen Beitrag

Mache dir hier bewusst, was du leistest. Erkenne deine Arbeit und dein tun an und schenke dir selbst Dank dafür! Anerkennung ist ein wichtiger Bestandteil unsere Grundbedürfnisse. Als Selbständige gibt es weder Chefs noch Kollegen, die regelmäßig Anerkennung bieten. Das musst du also selbst lernen.

Frage dich also selbst: Was haben deine Kunden davon, dass sie mit dir Arbeiten? Welchen Wert hat deine Arbeit für sie – unabhängig vom Geldwert?

Die 7 Schritte sind ein Kreislauf!

Sicherlich ist dir schon aufgefallen, dass diese Schritte ineinandergreifen und sich gegenseitig bedingen.

Wenn Du dich anerkennst und deinen Beitrag kennst, fällt es dir auch leichter dich wertvoll zu fühlen und deinen Wert auch zu verlangen. Wenn du dir Ziele steckst, wirst du dich leichter fokussieren und dir neue Ziele stecken. Um diese zu erreichen, wirst du dich zeigen müssen – was bedeutet du musst Marketing für dich oder dein Produkt machen. Das Geld, dass du verdienst musst du auch annehmen können, was wieder etwas mit der Wertschätzung für dich selbst zu tun hat und deiner Anerkennung für deinen Beitrag. …. Du merkst … es gibt zahllose Verbindungen und Verknüpfungen.

Deshalb sind diese sieben Schritte insgesamt wirklich ein unendlich wertvolles Paket in Richtung mehr ERFOLGE.

Wenn du dazu Fragen hast, melde dich gerne bei mir: ruf mich einfach unter 02572-9515688 an oder schreibe mir eine E-Mail.

Bis dahin wünsche ich dir einen schönen Tag und eine wundervolle Zeit.

Deine ErfolgsBremsenLöserin Michaela